Veranstaltungen

Leben statt Überleben

– Selbstbegegnung mit dem Anliegensatz

Die Anliegenmethode ist eine effektive Möglichkeit, ursächliche Zusammenhänge von Konflikten zu begreifen und Reaktionsmuster nachhaltig zu verändern. Gearbeitet wird mit Ihrem „Anliegensatz“. In Ihrem Anliegen formulieren Sie das Thema, mit dem Sie sich aktuell auseinandersetzen möchten. Durch einen Resonanzprozess ergibt sich ein differenziertes Bild Ihrer psychischen Struktur. Unbewusste Muster, Blockaden und Verstrickungen werden sichtbar. Die emotionale Integration von unbewussten oder verdrängten Erfahrungen stabilisiert und führt Sie Schritt für Schritt in eine gesunde Identität. Die Herausforderungen des Lebens,  werden bewältigbar, destruktive Beziehungsmuster verbessern sich. Körperliches, und psychisches Wohlbefinden stellt sich ein.

Theoretischer Hintergrund bildet die Identitätsorientierte Psychothraumatherapie (IoPT) nach Prof. Franz Ruppert

Termine:      Freitag 25.10 / 22.11. 2019 / 24.1 / 21.2 / 20.3 / 22.5.2020
Uhrzeit:        15.00 bis 18.00 Uhr
Ort:                Michelsberginstitut | Säntisstr. 12 | Ulm
Gebühr:        80.- Teilnahme mit eigenem  Anliegen, 10.- Teilnahme ohne eigenes Anliegen

Die Termine können einzeln besucht werden!

Oktober 2019

Was ist ein Entwicklungstrauma?

Die Vorstellung, dass ein Trauma immer ein katastrophales Erleben von Krieg, Vergewaltigung, Naturkatastrophen und ähnlich furchtbare Ereignisse ist, trifft nur teilweise zu.

Lebenserfahrungen in denen wir uns hilflos ausgeliefert erlebt haben, hinterlassen Spuren in unserem vegetativen Nervensystem. Gerade am Anfang unseres Lebens ist unser Nervensystem sehr anfällig. Durch traumatisch erlebte Erfahrungen, verkleinert sich unser Toleranzfenster, was unsere Selbstregulationsfähigkeit eingeschränkt, ohne dass uns der ursächliche Zusammenhang bewusst ist.

Da ein Trauma eine unerträgliche Realität darstellt, muss diese Realität durch psychische Gegenprogramme negiert werden. D.h. sie wird unbewusst gemacht, betäubt, verdrängt und verschleiert. Dieser Vorgang wird als psychische Spaltung bezeichnet.

Beziehungskonflikte, Hochsensibilität, psychische Probleme oder körperliche Erkrankungen können ihre Ursache in traumatischen Lebenserfahrungen unserer frühen Kindheit haben.

An diesem Abend erfahren Sie theoretische Zusammenhänge von Trauma, sowie Möglichkeiten der therapeutischen Intervention.

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 bis 21.30 Uhr
KURSORT: fbs Sattlergasse 6 , ULM
ANMELDUNG: www.fbs-ulm.de

Mit Kränkungen umgehen lernen

Kränkungen haben viele Gesichter: Kritik; abwertende Gestik, Mimik und Kommunikation; Herabsetzung; Mobbing…

Werden wir gekränkt, rutscht unser Selbstwertgefühl in den Keller. Und was ganz fatal ist, Kränkungen führen zu Beziehungsabbruch: „Wenn Du so zu mir bist, dann …“
Warum verletzen uns manche Menschen bis ins Mark unserer Seele? Wie können wir uns schützen und lernen mit Kränkungen besser umzugehen?

Diesen Fragen wollen wir nachgehen. Sie erhalten Impulse, wie Sie künftig in konstruktiver Weise mit Kränkungssituationen umgehen können.

„Wer mich an einem bestimmten Tag beleidigen darf, entscheide immer ich!“
(Eleanor Roosevelt))

Dienstag, 22. Oktober 2019, 19.30 bis 21.30 Uhr
KURSORT: fbs Sattlergasse 6 , ULM
ANMELDUNG: www.fbs-ulm.de

November 2019

Vortrag: Das Selbstwertgefühl nachhaltig stärken

Das Selbstwertgefühl eines Menschen hat großen Einfluss auf alle Lebensbereiche: Auf unsere Beziehungen, sei es im privaten wie auch im beruflichen Umfeld; auf unseren Umgang mit Konflikten; auf unseres seelisches Wohlbefinden und auf die langfristige Effektivität im Berufsleben.   An diesem Abend erfahren Sie, welche Faktoren unser Selbstwertgefühl beeinflussen und was Sie aktiv verändern können, um ihr Selbstwertgefühl nachhaltig zu verbessern.

Dienstag, 5. November 2019, 19.30 bis 21.30 Uhr
KURSORT: fbs Sattlergasse 6 , ULM
ANMELDUNG: www.fbs-ulm.de

Paar bleiben auch in schwierigen Zeiten

Wir alle sehen uns nach einer glücklichen und befriedigenden Partnerschaft. Obwohl wir uns bemühen, gelingt es einfach nicht. Was machen wir falsch?
Wir wollen beleuchten:

  • Warum unsere Beziehungen oft schwierig sind
  • Warum Beziehungen so eskalieren können
  • Wie Beziehungen auch für lange Zeit lebendig gehalten und immer mehr in die Tiefe führen kann
  • Wie man mit Streits vernünftig umgeht
  • Was der Sinn einer Beziehung ist

Ziel des Abends ist es, ein tieferes Verständnis für destruktive Beziehungsmuster zu bekommen, den eigenen Anteil daran zu erkennen und eine Idee dafür zu bekommen, wie Beziehung trotzdem gelingen kann.

Donnerstag, 7. November 2019, 19.30 bis 21.30 Uhr
KURSORT: fbs Sattlergasse 6 , ULM
ANMELDUNG: www.fbs-ulm.de

Kriegsenkel -Nebelkinder

Eigentlich ist alles gut und dennoch leiden Sie unter Symptomen wie Ängste, Depressionen Burn out und Selbstwertproblemen? Dann kann es sein, dass Sie die Lösung in verschwiegenen und nicht bearbeiteten Kriegserlebnissen Ihrer Ahnen finden.
Gehen wir auf die Suche nach den verborgenen Geheimnissen zwischen den Generationen, können wir erstaunliches entdeckten.
Es geht darum, uns selber besser zu verstehen, und Frieden in uns zu finden. Ganz neben bei schützen wir durch unsere Reflexionsbereitschaft unsere eigenen Kinder davor, die unbewussten Aufträge von Eltern und Großeltern zu lösen.

Dienstag, 11. November 2019, 19.30 bis 21.30 Uhr
KURSORT: fbs Sattlergasse 6 , ULM
ANMELDUNG: www.fbs-ulm.de

März 2020

Was ist ein Verlusttrauma?

Werden tiefe emotionale Bindungen abrupt unterbrochen, kann ein Verlusttrauma entstehen. Der unerträgliche Verlust eines Menschen auf den sich die eigene Liebe richtet, führt zu einem nicht lösbaren psychischen Konflikt und inneren Zwiespalt. Viele Menschen haben schon sehr früh in ihrem Leben solche Verlusttraumata erlebt. Oft sind wir uns dessen gar nicht bewusst, und sehen folglich gar nicht, welch großen Einfluss diese alten Erfahrungen auf unser aktuelles Erleben haben.

An diesem Abend möchte ich Ihnen einen Überblick geben, welche Trennungserfahrungen als traumatisch erlebt werden können, um den Blick für die eigenen schmerzlichen Erfahrungen zu schärfen.

Erst wenn wir den tiefen Schmerz, den wir in uns tragen anerkennen und annehmen, finden wir Wege, psychische Klarheit zu finden und zu einer inneren Stabilität zu gelangen.

Dienstag, 24. März 2020, 18.30 bis 20.00 Uhr
Kursort: Hospiz Ulm, Lichtensteinstraße 14/2, Ulm,
Anmeldung: www.ulmer-hospiz-akademie.de

Weitere Themen

Verhaltensauffälligkeiten als Folge von Entwicklungstraumata

Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen haben verschiedene Ursachen. Eine oft wenig beachtete Größe sind frühe Entwicklungstraumata. Unsere Lebenserfahrungen sind sehr prägend für das spätere Erleben und Verhalten. Je kleiner ein Kind ist, desto größer ist die Gefahr für Traumatisierungen. Besonderen Einfluss hat die Zeit vor den dritten Lebensjahr, gerade in dieser frühen Zeit sind Kinder den Stimmungen des Familiengefüges schutzlos ausgeliefert. Je belasteter der Familienalltag ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für spätere Verhaltensauffälligkeiten.

Ein Entwicklungstrauma wird verursacht durch wiederholte Situationen, in denen sich ein Kind ohnmächtig und hilflos ausgeliefert fühlt. Immer wiederkehrende „Mini“-Traumatisierungen verändern die Psyche der Kinder nachhaltig. Diese Ohnmachtserfahrungen können oft nicht verarbeitet werden, bleiben meist unbewusst gespeichert und führen zu anhaltendem toxischen Stress.

Das Bindungssystem dieser Kinder ist in einem permanenten Abwehrmodus, was unglaublich viel Energie bindet und die kognitive Aufnahmefähigkeit massiv einschränkt. Sichtbare Merkmale sind: Konzentrationsschwäche, mangelnde Selbstregulation, hohe Erregbarkeit, nicht steuerbare Wut, Bindungsschwierigkeiten, Ängste, körperliche Symptome, Entwicklungsverzögerungen, Beziehungskonflikte, und viele andere mehr.

Komplizierte Geschwisterbeziehungen

Schon früher gab es Konflikte unter den Geschwistern, doch mit den Jahren hat man zusammengefunden.

Werden die alten Eltern krank und pflegebedürftig, eskaliert die Situation auf unschöne Weise, obwohl es gerade jetzt notwendige wäre, dass man zusammen hält und anfallenden Herausforderungen gemeinsam meistert. Missverständnisse, Ungerechtigkeiten und vor allem alte Verwicklungen stören dieses Grundanliegen.

Was steckt hinter diesen Konflikten? Und lässt sich der Konten lösen, um zu einem konstruktiven Miteinander zurückzufinden?

Diesen Fragen wollen wir uns an diesem Abend nähern.

Veränderung kann gelingen

Am Anfang eines neuen Jahres nehmen wir uns meist viel vor. Wir wollen alte Gewohnheiten ablegen und neue Wege beschreiten.

Doch allzu schnell holt uns der Alltag ein und alles bleibt beim Alten.

Wir wollen uns mit der Frage beschäftigen, wie Veränderungsprozesse gelingen können und woher wir die Kraft nehmen, unseren Vorsätzen langfristig treu zu bleiben.

„Es ist nie zu früh und nie zu spät um sich weiter zu entwickeln – es ist immer höchste Zeit!“ (Nossrat Peseschkian)

Liebe Dich selbst und es ist egal wen Du heiratest

»Die meisten Scheidungen sind überflüssig«, glaubt Bestseller Autorin Eva-Maria Zurhorst. Anhand zahlreicher Beispiele macht sie deutlich, woran es hakt, wenn vom Anfangsglück einer Partnerschaft nicht mehr viel übrig ist außer Enttäuschung und Wut. Oder warum die Erwartung, dass mit dem nächsten Partner alles besser werde, falsch ist. Die Autorin zeigt, wie wir die Partnerschaft als Entwicklungsweg nutzen können. Denn eine tiefe Beziehung und Liebe sind gerade dort möglich, wo wir die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben haben.

Ich lade Sie ein, zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch. Was sind Ihre Erfahrungen in Bezug auf Ihre eigene Beziehung? Haben Ihnen die Lösungsideen von Eva-Maria Zurhorst weitergeholfen?
Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren.

Einstellungsänderung, wie geht das? 

Vieles im Leben begegnet uns, ohne dass wir einen Einfluss darauf haben. Es ist unsere Haltung zu den Dingen, die den entscheidenden Unterschied macht.

Wie wir auf das, was wir erleben reagieren, ist geprägt durch unsere Überzeugungen und Glaubenssätze, die wir bereits in unserer Jugend erlernt haben. Ohne, dass wir uns diese bewusst machen, bestimmen diese unbewussten Einstellungen bis heute unsere Gedanken und unser Handeln.Basierend auf den Erkenntnissen von Viktor Frankl und Byron Katie, lernen Sie Methoden kennen, eingefahrene Denkstrukturen zu erkennen und zu verändern.„Ich muss mir von mir selber nicht alles gefallen lassen.“ Viktor Frankl

Kraftquellen aktivieren

Leben geht nicht immer gerade aus. Höhen und Tiefen gehören dazu und manchmal hat man das Gefühl den sicheren Boden unter den Füßen zu verlieren.
Gerade unsere Krisenzeiten sind es, die zu uns selbst führen und uns weiterbringen. An diesem Abend erhalten Sie Impulse, wo Sie persönlich Quellen neuer Lebenskraft finden können, basierend auf den Gedanken von Viktor Frankl, dem Begründer der sinnzentrierten Psychologie, und Autor des bekannten Buches „Trotzdem Ja zum Leben sagen“. „Die Frage ist falsch gestellt, wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen. Das Leben  ist es, das Fragen stellt.“Viktor Frankl

Mein Ärger gehört mir!

Unser Alltag hält viele große und kleine Ärgernisse für uns bereit. Immer denken wir, wie unmöglich unsere Mitmenschen doch sind, wie schlecht die Welt doch ist, etc.

Durch diese Einstellung machen wir uns zum Opfer unserer Umstände.Wenn doch nur alles anders wäre, dann würde es uns gut gehen….

Da die Welt ist, wie sie ist, und sich auch keiner freiwillig ändert, wäre es doch einmal ganz interessant vor der eigenen Haustüre zu kehren und genau hinzu schauen, was mein Ärger mit mir zu tun haben könnte.

Ich glaube, es gibt ganz viel, was wir von unserem Ärger lernen können. Wenn wir die Botschaft unseres Ärgers erkennen, wird sich unser Leben grundlegend ändern.

Auf eine gute Navigation kommt es an

Wir alle haben ein inneres Radarsystem, das uns durch die Klippen des Alltags lotst. Wir sind ständig mit Situationen konfrontiert, wo von uns eine schnelle Einschätzung gefordert ist.

Durch schmerzhafte Erfahrungen kann unser Radarsystem beschädigt sein und so fallen wir zum Beispiel immer wieder auf die selben Menschen herein. Wir finden uns in Situation wieder, die wir eigentlich vermeiden wollten.

Warum ist das so? Was können wir tun um unser persönliches Radarsystem zu reparieren?

Beziehung ganz von Anfang an

Wann entsteht Leben? Wann entstehen Gefühle? Ab wann beginnt Beziehung? Was geschieht während der ersten neun Monate im Mutterleib? Läuft die Entwicklung, genetisch gesteuert, mehr oder weniger von alleine ab? Welche Rolle spielt die Umgebung, die Mutter und ihr Umfeld?

Die Pränatalforschung liefert uns wertvolle Erkenntnisse über das Erleben des Kindes im Mutterleib. Naturvölker haben Ihre ganz eigenen Rituale das entstehende Leben zu begrüßen. Auch wir haben unsere ganz eigenen Erfahrungen gemacht, als kleines Wesen im Bauch unserer Mutter. Und vielleicht schon als Mutter unserer eigener Kinder.

Ich lade Sie ein, dieser besonderen Zeit Aufmerksamkeit zu schenken, mit Blick auf die Entwicklung unserer Kinder, aber auch mit Blick auf unser eigenes Gewordensein.